Zwei Jahrzehnte sind vergangen, seitdem alles angefangen.
Ich habe hier mal aufgeschrieben, was in Erinnerung geblieben.
Neunzehnachtzig es begann, es trafen sich zunächst 6 Mann,
um sich im Gesang zu üben, der graue Stunden oft vertrieben.
Das ganze nann´t man Hausmusik, und jedes neu gesung´ne Stück
brachte dieses Sextett weiter, stets mit Freude, immer heiter.
Irgendwann stand man davor: "Wir gründen einen Shantychor"!!!!
Den gabs noch nicht hier an der Meine, trotz mehrerer Gesangvereine.
Vorsfelde liegt im Binnenland, ob Shantys werden anerkannt???
Die Skepsis war sehr schnell verflogen, man sang, dass sich die Balken bogen,
stimmt sich auf Seemannslieder ein, es sollte was Besondres sein.
Wir nennen uns "Die Drömlingsänger" und damit wird die Bindung enger
zu der Stadt aus der wir kommen, es bleibt jedem unbenommen,
Eber oder Wolf zu zeigen, wichtig ist der Liederreigen,
denn wir singen meist im Chor Sollisten treten auch hervor.
Die Leitung hatte Albert Brandt, sehr schnell war dieser Chor bekannt.
Beim Ständchen singen wunderbar vergrößert sich die Hörerschar.
Es meldeten sich Interessenten, die meinten im Gespräch, sie könnten,
sich auch an der Musik begeistern, große Auftritte mit meistern.
Und so kams was keiner glaubte, die Musik viel Freizeit raubte.
Nach den Konzerten gingen Fragen ein: "Könnt ihr mal singen???"
Für diverse Jubilare der Chor kam selber in die Jahre.
Hat sich inzwischen etabliert, wird fast professionell geführt.
Singt gekonnt die Seemannsweisen, häufig auch auf langen Reisen.
Die Magdeburger sind ganz stolz, auf ihre Schiffe, teils aus Holz.
Und damit sie jeder kennt man sie "Weiße Flotte" nennt.
Es wird eröffnet jedes Jahr die Saison, wies immer war
für einheimische und fremde Gäste will man stets das Allerbeste.
Man lud die Drömlingsänger ein, wir heizten dann auch tüchtig ein.
Gesungen wurd "Das weiße Schiff", und gab dem Ganzen erst den Pfiff,
für Fahrten Elbe rauf und runter das Publikum, es war sehr munter.
Mit Beifall wurde nicht gespart bei der Saison-Eröffnungsfahrt.
Zum Beispiel ging´s nach Sömmerda, das Konzert war wunderbar.
Während einer Schwarzwaldfahrt ward demonstriert die Lebensart,
die im Drömling längst bekannt, mit Liedern von der Waterkant.
Selbst im fernen Falkenstein heizten wir den Bayern ein.
Im Städtchen Kalbe an der Milde traf sich die Seniorengilde.
Zum Treffen war ‘n wir eingeladen, konnten in der Menge baden.
Füllten das Programm dort aus, erhielten dafür viel Applaus.
Der Ausflug in den Wörlitzpark fanden die meisten megastark,
weil neue Freundschaften geschlossen mit sangesfreudigen "Genossen",
die ebenfalls auf Reisen waren, konnten später wir erfahren.


Schatzkiste des SCDV (S.2)


Schatzkiste des SCDV (S.3)